#27 mit Christian und Bjoern von @papaundpapi

Shownotes

In der neuen Episode haben wir Björn und Christian von @papaundpapi zu Gast – zwei Väter, die uns offen und ehrlich aus ihrem Familienalltag berichten. Sie erzählen, wie sie nach vielen Jahren der Pflegeelternschaft ihren Sohn nun endlich adoptieren konnten und welche Hürden, Emotionen und unvergesslichen Momente dieser Weg mit sich gebracht hat.

Fast gleichzeitig gab es noch mehr zu feiern: Familienzuwachs! Ihr Baby hat das Leben der Familie gehörig auf den Kopf– und Papa und Papi vor große Entscheidungen gestellt.

Christian spricht außerdem über den Erfolg seines Buches „Hör auf dein Herz, dein Kopf ist ein Arschloch", das kürzlich zum Spiegel-Bestseller gekürt wurde. Darin verarbeitet er eine Zeit, in der nach einem Zusammenbruch plötzlich alles stillstand – und wie er genau dort zu einer neuen Stärke gefunden hat.

Transkript anzeigen

00:00:00: Familie ist selten planbar, Business erst recht

00:00:03: nicht

00:00:04: und genau dazwischen

00:00:05: entstehen die

00:00:05: spannendsten

00:00:06: Geschichten.

00:00:07: Chaos & Kekse der Familux

00:00:10: Podcast.

00:00:14: Einen wunderschönen guten Morgen aus dem Dachstein König!

00:00:20: Wir sind heute hinter den Kulissen.

00:00:23: wir haben uns in unserem Besprechungsraum versteckt weil das Hotel Rappel voll ist.

00:00:30: Es gab kein einziges Zimmer, wo wir heute aufnehmen konnten.

00:00:34: und ja deshalb gehen wir in unseren Besprechungsraum haben wie gesagt und starten einmal hier rein.

00:00:41: und heute bei mir bei der neuen Folge Chaos & Kekse sitzen der liebe Christian und der liebe Björn und manche von euch kennen die beiden wahrscheinlich auch unter dem Synonym Papa und Papi Papi und Papa.

00:00:59: Nein,

00:01:00: Papa

00:01:00: und Papi.

00:01:01: Stimmt schon!

00:01:02: So viel Zeit muss sein?

00:01:05: Ja, muss schon passen.

00:01:07: Vielen Dank, dass wir da sein dürfen.

00:01:09: Danke, dass ihr da seid.

00:01:11: Ich muss sagen, ihr seid ja schon zum zweiten Mal bei uns damals ... Ich glaube, es war im März, also vor gut zwei Jahren.

00:01:23: Da durften wir drei uns schon treffen bzw.

00:01:26: zu viert waren wir damals noch.

00:01:27: aber da dürfen wir uns eben in The Grand Green treffen und damals haben wir euch als sehr offenherzige, offene Podcastgäste

00:01:39: begrüßen

00:01:39: dürfen und auch sehr zu schätzen gelernt.

00:01:42: Und inzwischen ja sehr, sehr viele private Familux-Urlaube später und sehr schöne Projekte die wir vielleicht schon auch gemeinsam umsetzen durften.

00:01:53: Ja sitzen wir jetzt wieder zusammen und ich freue mich sehr denn in den letzten zwei Jahren hat sich bei euch so richtig viel getan.

00:02:03: also startet gerne mal rein und legt los.

00:02:07: was haben wir verpasst in den

00:02:11: Lustiges, ne?

00:02:13: Ich habe gerade schon gesagt, was kann ich anfangen.

00:02:15: So war wirklich viel passiert ist.

00:02:16: aber wir haben grade schon gesagt im Vorgespräch wenn wir hier herkommen in Dachstein König ist es für uns immer wie so ein Hause kommen weil das für uns einfach ein Hotel ist was wir schon mit unserem Sohn der mittlerweile neun Jahre alt ist schon öfters bereist haben.

00:02:31: Und ich sag mal so, das darfst du erzählen.

00:02:36: Was die verändert hat oder was passiert ist?

00:02:37: Da haben wir tatsächlich auch eine spezielle Verbindung zum The Grand Green.

00:02:41: Ja und ich finde gerade... Mit den Familux-Hotels verbinde ich irgendwie auch das Größerwerden unseres Sohnes.

00:02:49: Wir haben im Vorfeld kurz darüber gesprochen, dass du als wir es erst mal da waren war noch relativ klein.

00:02:56: dann gehst du mit ihm überall hin du nimmst ihn an die Hand und so weiter.

00:03:00: Heute ist er acht Jahre.

00:03:01: dazwischen ist viel passiert.

00:03:03: heute darfste nicht mehr in der Hand nehmen in den meisten Fällen Du siehst ihn eigentlich den ganzen Tag nicht Und ich weiß noch wie wir hier am Dachstein König saßen.

00:03:12: Können wir den jetzt alleine irgendwo hinlaufen lassen?

00:03:15: Geh mal gucken, der ist schon zu lange weg.

00:03:18: Das sind so dieses Begleiten... Das ist so emotional verbunden einfach mit euch, muss man sagen.

00:03:27: Oder auf seine erste Erfahrung die ihr hier gemacht habt wo wir dann gesagt haben okay beweg dich hier frei.

00:03:32: Da lernt immer ganz schnell unsere Freunde kennen und da haben sie es übertrieben und haben ganz viel Zitronenimonade getrunken.

00:03:39: Die hat nachts

00:03:40: wieder den Weg zurückgesucht.

00:03:43: Und seitdem trinkt er unter Sohn keine Zitroennimonaden mehr.

00:03:47: Er ist

00:03:48: ja ganz praktisch.

00:03:49: Ja

00:03:49: auch er hat hier seine ersten Erfahrungen... Wo wir gesagt haben, du langsam.

00:03:53: Nee, nee ich kann schon.

00:03:55: Die Nacht war dann so dass wir den Portee ein bisschen beschäftigen mussten mit Neuer Bettwäsche und Co.

00:04:02: Jetzt sind wir ja Papa und Pappi und Menschen die uns nicht kennen fragen sich okay wo kommt das Kind her?

00:04:09: Unser Sohn war ein Pflegekind.

00:04:11: Bin mir unsicher zeitlich gesehen, ob wir als wir das erste Mal im Podcast waren.

00:04:19: Mein Mann schüttelt schon den Kopf.

00:04:20: Genau, konnten oder haben wir noch nicht drüber gesprochen?

00:04:23: Unser Sohn ist mittlerweile kein Pflegekind mehr sondern wir konnten ihn adoptieren!

00:04:27: Wir haben ganz viel dafür gekämpft.

00:04:30: Wir haben wirklich viel gekämmt mit anwaltlicher Unterstützung, ganz vielen Sitzungen, Einzelgesprächen, Gerichtsverfahren

00:04:40: usw.,

00:04:41: und haben diesen Weg auf uns genommen.

00:04:43: Viele haben gesagt, das schafft ihr nicht?

00:04:45: Selbst als Jugendamt hat gesagt wir gehen davon aus dass es nicht funktioniert usw.. Aber wir haben es geschafft und somit ist unser Sohn rechtlich.

00:04:56: Unser Sohn, die Geburtstagkunde wurde geändert weil viele immer fragen was der Unterschied jetzt mit allem für und wieder ist er unser Sohne.

00:05:05: das ist eigentlich schon mal die erste große Veränderung absolut.

00:05:10: Und wer hat in Folge also in Folge Nummer zwei in unserem Podcast auch über den über die ganzen Hürden gesprochen?

00:05:18: Also da hattet ihr uns schon erzählt, dass das Ziel ist und dass ihr alles offenlegen musstet.

00:05:27: Wenn ich mich jetzt richtig erinnere... Das war ja mit einem riesen bürokratischen Aufwand verbunden hat dich Christian auch dazu gezwungen an Plätze zu gehen wo du eigentlich nicht mehr hin wolltest?

00:05:39: und also Hut ab!

00:05:43: dass ihr das geschafft habt.

00:05:44: Ich überlege

00:05:45: gerade, es war ja den März im April und im April ist die Adoption durchgegangen.

00:05:52: Ein Monat später?

00:05:53: Wir waren also schon in dem Prozess, wir haben aber einfach noch nicht darüber gesprochen.

00:05:56: groß, weil wir einfach nie wussten wie geht das Gerichtsurteil aus, weil bei uns die Besonderheit auch war eine Adoptions-Zudurchlaufen ohne die Zustimmung der leiblichen Eltern.

00:06:06: Das kann man tun wenn eben gewisse Voraussetzungen erfüllt sind Aber es ist verdammt schwer.

00:06:12: Und deshalb wussten wir einfach gar nicht, was kommt dabei raus?

00:06:16: Aber vier Wochen später war's dann eben so und die Richterin hat für uns entschieden.

00:06:19: Vielleicht muss man dazusagen ohne Zustimmung.

00:06:22: Es gab einfach... Also die Eltern sind nicht greifbar.

00:06:25: Das muss man einfach sagen.

00:06:27: Normalerweise musste die leiblichen Eltern dazu befragen.

00:06:29: Die mussten ihr Gouda dafür geben.

00:06:31: Bei uns war das tatsächlich der Fall dass es nicht so möglich war.

00:06:33: Und das war die Besonderheit.

00:06:35: Demnach waren das natürlich sehr aufwaktigen Beinen weil es eine Richterentscheidung war.

00:06:41: Aber vier Wochen später tatsächlich, ich müsste liegen.

00:06:43: Ich glaube, es war der vierte April, kam das Schreiben, dass es durch ist.

00:06:47: Wow!

00:06:48: Genau.

00:06:49: Und da hat sich alles verändert oder?

00:06:52: Ja...

00:06:54: Vorher

00:06:54: gar nicht, oder mit eurem Sohn ändert sich dann wirklich was.

00:06:57: Ist es wie eine Hochzeit?

00:07:00: Man liebt sich auch vorher schon, oder?

00:07:03: Es ist halt die Bescheinigung dazu.

00:07:04: Oder hat das trotzdem noch mal einen ganz anderen persönlichen Wert vielleicht?

00:07:09: Viele sagen ja, mit einer Hochzeit ändert sie nichts.

00:07:12: Ich finde, dass sich total viel ändert.

00:07:14: Ja ich finde, dieses Zugehörigkeitsgefühl irgendwie nochmal ein anderes geworden ist.

00:07:20: Also einfach nochmal so'n Unterstrichen... So ein Akt, der da stattgefunden hat.

00:07:26: Ich meine die Liebe zu unserem Sohn war vorher genauso groß wie nachher.

00:07:29: also wie jetzt auch das klar.

00:07:32: aber natürlich ändert es einen Fakt schon mal komplett.

00:07:36: Es gibt einfach...es gibt das Jugendamt dann nicht mehr dazwischen.

00:07:39: Es gibt keine anderen Menschen, die teilweise unseren Sohn nicht gesehen haben.

00:07:44: Das waren damals vier Menschen auf dem Jugendamt für unser Sohn zuständig und Teilweise haben sie den nie gesehen.

00:07:52: Haben aber Entscheidungen für oder gegen etwas getroffen und das hat mich manchmal in den Wahnsinnen getrieben, weil es einfach Menschen waren teilweise auch ohne Kinder die dir dann plötzlich erzählen was du zu tun zulassen hast oder was besser für das Kind ist.

00:08:09: wo sagst du Freunde der Nacht?

00:08:11: wir sind sechs Jahre an seiner Seite oder fünf Jahre an seiner Seite und wir wissen doch was am besten für ihn ist.

00:08:17: so was fühlen wir hier für Diskussionen?

00:08:20: Wir sind sehr offene Menschen, wir möchten zusammenarbeiten und das war damals haben wir leider keine gute Erfahrung also wirklich keine guten Erfahrungen gemacht.

00:08:28: Obwohl es ansonsten ein wirklich toll laufender jetzt sage ich das Wort was ich gar nicht so mag Fall war.

00:08:34: Also er hat keinerlei.

00:08:37: Es gab keinerlei großen Themen, die wir bearbeiten mussten.

00:08:40: Aber auch die normalen Themen wurden zu großen Themen weil es einfach alles verkompliziert wurde.

00:08:45: Alles bürokratisch war immer nach Schema F abgehakt wurde und das war etwas was mich vor allem... unglaublich beruhigt hat und im Nachhinein habe ich gemerkt, dass mich das massiv belastet hat.

00:09:01: Also es kam dann über die Wochen und Monate danach... Ich war so nah am Wasser gebaut weil du einfach gemerkt hast was du über Jahre hinweg gepuffert hast.

00:09:11: Total schwierig wenn du manche Entscheidungen einfach nicht oder viele Entscheidungen wahrscheinlich nicht selber treffen kannst für das Kind obwohl du es am besten kennst?

00:09:20: Und Menschen, die dir sagen, die selbst keine Kinder haben.

00:09:23: ... wie du Erziehungen leben sollst.

00:09:27: Und das ist etwas, das war... Wir hatten dann eben auch das große Thema mit Social Media weil dieses Amt damals nicht besonders offen für das Thema Social Media

00:09:36: war.

00:09:36: Der gar nicht

00:09:37: offen!

00:09:37: War aber so dass wir natürlich eigentlich ganz viele Menschen dadurch auch bewegt haben sich zu belegen auch diesen Weg zu gehen.

00:09:43: Das wollte man aber damals noch nicht sehen und man hat ganz viel mit unseren Gefühlen und Emotionen auch gespielt, auch mit Druck.

00:09:49: Und es hat auch bei mir natürlich ganz, ganz viel gemacht genauso mit Björn, bei mir in einer anderen Art und Weise.

00:09:55: Micking ist tatsächlich sehr auf die Psyche, weil sie sehr auch mit meinem Angstthema gespielt haben und kann das Thema Verlust angst.

00:10:01: Und gerade wenn du so ein Kind natürlich für uns hat sich nie die Frage gestellt ob wir einen Sohn anders lieben nur weil er jetzt pflegekind ist oder adoptiert ist?

00:10:09: Ja.

00:10:09: Weil er nicht unser leibliches Kind ist.

00:10:11: Das hat die Frage hat sie für uns nie gestellt und deshalb war diese Bindung so stark dass es eben unerträglich gewesen wäre mit diesem Verlust, weil ich hatte immer Angst.

00:10:23: Wenn wir jetzt nicht mitspielen, nehmen sie uns das Kind wieder weg.

00:10:27: Heute weiß ich, dass es blödsinn ist aber die Angst hatten wir damals.

00:10:31: Aber am Ende ging alles gut.

00:10:32: er adoptierte unser Sohn rein rechtlich und wir sind einfach totglücklich was da passiert ist.

00:10:38: und dann haben wir erstmal so ein bisschen genäht.

00:10:42: Luft geholt!

00:10:43: Na

00:10:44: ja,

00:10:45: und

00:10:45: wir haben uns im Vorfeld dann schon immer auch Fragen gestellt.

00:10:49: Könnten wir uns vorstellen ein zweites Kind aufzunehmen die Familie zu vergrößern?

00:10:55: Sprach fiel dafür sprach auch manches vielleicht dagegen Ja zu sagen hey jetzt ist er hat ein bestimmtes Alter.

00:11:01: Jetzt so die größten Sachen.

00:11:03: da sind wir jetzt irgendwie durch also grübsten zumindest, was das Alter so angeht.

00:11:09: Und jetzt können wir wieder anfangen andere Sachen zu machen die wir vielleicht mit kleinerem Kind nicht machen würden wo wir uns zurückhalten würden und haben.

00:11:22: schon für meine Verhältnisse haben wir schon relativ lange hin und her überlegt und vor allen Dingen auch wollen wir uns das wieder antun und wollen wir wieder mit einem Jugendamt zusammen arbeiten.

00:11:39: Da kommen wieder an die selben Themen heran.

00:11:42: Ich hab gesagt, das macht mich wahnsinnig!

00:11:45: Dann habe ich zwar ein zweites Kind ...

00:11:47: Fangst du wieder von vorne an?

00:11:51: Erst mal wollten wir es nicht, aber irgendwie war der Wunsch.

00:11:53: Dieser Kinderwunsch ist einfach total groß.

00:11:56: Das war auch so ein Thema, was ich schon aus meiner eigenen Kindheit raus immer wieder gesagt habe.

00:12:00: Ich wollte immer zwei Kinder haben und jetzt komme ich total spießig!

00:12:03: Ich weiß aber für mich war immer der Wunsch total blöd eigentlich.

00:12:07: Ich kann gar nicht sagen woher das kommt, aber ich wollte immer dass der junge ältesten ist, Mädchen oder Jünger.

00:12:11: Ein großer

00:12:12: Bruder, kleine Schwester... Und warum auch immer ich

00:12:14: so wahnsinnig spießlich klassisch irgendwie das im Kopf hatte Naja und dann kam eben also, ne?

00:12:19: Dann wurde es April... Es war April, da war die Adoption durch.

00:12:24: Mai, Juni, Juli, August Und irgendwie kam's das kommen musste.

00:12:27: ein Jugendamt ist auf uns zugekommen!

00:12:29: Das war total cool weil die uns folgen bei Instagram und haben gesagt hey wir finden so cool was ihr macht.

00:12:34: könntet ihr euch nicht vorstellen mit uns vielleicht zusammenzuarbeiten?

00:12:37: und lange Rede kurze Sinn.

00:12:39: Wir haben gesagt, gut kommen Sie vorbei, wir reden darüber und dann saßen wir, ich werde es nie vergessen das war eine Mittwocht, das war im August in der August, es war draußen noch richtig schön, wir saßen draußen auf der Terrasse, haben gequatscht mit den zwei Damen, es waren sehr offene, sehr lustiges Gespräch einfach ganz anders wie wir's vorher erlebt haben.

00:12:55: da war auch Social Media wirklich wichtig weil die ja auch gesagt haben wir wollen dass sie darüber sprechen wollen.

00:12:59: Und

00:13:00: ich hab das immer wieder platziert ne?

00:13:01: Ich habe immer wieder gesagt Kann das nicht nochmal?

00:13:05: Wenn sie jetzt irgendwie drei Wochen später kommen und sagen, nee, das ist alles ganz blöd.

00:13:10: Dann haben wir ein Riesenproblem

00:13:11: hier.".

00:13:11: Und dann waren... Wir waren diesmal ganz anders drauf.

00:13:14: Wir haben sehr klar vorgegeben was können wir leisten und was können auch nicht leisten.

00:13:19: Also wir waren immer in dieser Demo nach der Motto Ohre nehmen Kind.

00:13:24: bewusst um jeden Preis.

00:13:26: Wir haben sehr klar gesagt, wir würden gerne aber wir können nicht alles leisten weil wir haben einen Sohn und der ist gesund und er darf nicht da unterleiden.

00:13:33: Gerade ist ja oft so bei Pflegekindern die haben auf Pakete auch und so saßen wir dann und haben Gerede mit den beiden.

00:13:40: Und wir haben fertig geredet sie gingen?

00:13:42: Genau!

00:13:43: Dann war uns klar okay wir haben jetzt einfach dieses Korsett so eng gestrickt damit unserem Sohn eben... dass der eben da keine Einschränkungen hat, keine Ahnung.

00:13:55: Wenn es vermehrt Besuchskontakte gibt ... Das Kind dann vielleicht nach Besuchscontakten.

00:14:00: oft fällt das denen total schwer.

00:14:03: Dann brauchen die eine Weile um wieder ein Stück weit gerade auszulaufen.

00:14:07: in der Zeit würde unser Sohn darunter leiden.

00:14:10: also wir haben dieses Korsett so eng gestrickt, dass irgendwie klar war.

00:14:13: Es gibt kein zweites Kind

00:14:14: mehr,

00:14:15: weiß man

00:14:15: nicht.

00:14:16: Dann hätten wir gar

00:14:17: nicht dran gelaut.

00:14:19: Aber wir haben gesagt, das wird jetzt dauern.

00:14:23: Wenn überhaupt so.

00:14:25: und das war eben mit.

00:14:25: was waren die da?

00:14:27: Und ich habe damals in einer Marketing Abteilung für dachte ich irgendwie, ich müsste mal wieder ein Büro fahren.

00:14:33: also außerhalb meines eigenen Büros hab ich eine Marketing Agentur in der Geschäftsleitung gesessen und früh morgens klingelt mein Telefon und dann ist die Dame vom Jugendamt dran und sagt Ach und Entschuldigung.

00:14:47: Das war Montags!

00:14:49: Entschuldigung, dass ich beim letzten Treffen nicht dabei war.

00:14:52: Ich hatte einen Autounfall nachher über diesen Autounfallen philosophiert und zwar total nett.

00:14:57: Und irgendwann sagt sie dann plötzlich ... Ach so!

00:15:00: Das ist übrigens der Anruf auf den Sie warten.

00:15:03: Auf welchen Anrufen?

00:15:05: Aber

00:15:05: auch ein Wiener Yves von mir selbst.

00:15:07: Auf was für einen Anrufe warte ich denn eigentlich, nachdem wir jetzt über ein Auto-Anfall gesprochen haben?

00:15:11: Dann sagt es ja wenn Sie möchten können Sie noch mal Papa und Pappi werden einer drei Tage alten Tochter.

00:15:19: Und in dem Moment, also mir ist alles entwichen.

00:15:22: ich habe auf genug zu atmen und es gibt diesen Matrix-Film.

00:15:27: die ganze Welt ne?

00:15:28: Die Vögel flogen langsamer der Schmetterlinge auf der Dachterrasse, da hört er auf zu flattern.

00:15:34: das war völlig abstrus und in den momenten schoss im Jahr hoch.

00:15:39: Drei Tage alte Tochter, okay.

00:15:41: Kann ich nicht?

00:15:42: Bin ich nicht reif genug für ... Ich bin forty-eight.

00:15:45: Ich mach was kaputt!

00:15:47: Das krieg' ich nicht hin.

00:15:51: Ich konnte nicht mehr reden.

00:15:53: Die Wände steht

00:15:54: still.

00:15:54: Das war völlig abstrus.

00:15:56: dieser Moment ja.

00:15:57: Das kann man so gar nicht erzählen und das kann man sich nicht vorstellen wenn man es so nicht erlebt hat.

00:16:03: Und dann sagt die noch Ja, wir sollen was machen mit ihrem Mann.

00:16:08: Sag ich nicht, die müssen Sie selbst anrufen?

00:16:10: Ich rufe den an!

00:16:11: Nee, ich rufe dem an... Also er hat mich echt gebraucht zu sortieren und dann sagt sie ja ... Und wenn sie sich dafür entscheiden würden, dann kommen sie bitte heute noch ins Krankenhaus.

00:16:25: Die liegt nämlich alleine da.

00:16:27: Das war der Stich in das Herz.

00:16:34: Ich leg jetzt erstmal auf und ich rufe jetzt meinen Mann an.

00:16:41: Wie du siehst, da habe ich ein Zitagender auf, weil das war der Moment.

00:16:45: Jetzt muss man...ich greif mal kurz vorweg, Kurz war derzeit eine ziemlich dunkle Phase in meinem Leben.

00:16:52: Und ich war gerade so an dem Punkt, mein Leben hat gerade wieder ... Die Sonne hat geschieden und ich habe mich regeneriert.

00:16:57: Ich hab nach vorne geschaut.

00:16:59: Können wir gleich noch mal kurz sprechen?

00:17:01: Aber auf jeden Fall war für mich der Moment, wo es mir wieder gut ging.

00:17:05: Ich habe ganz viele neue Routinen entabliert im neuen Leben.

00:17:08: Ich bin also dreimal die Woche morgens in Sport und gehe um ... Ich bin kurz nach acht losgefahren, wollte ins Fitnessstudio und um acht Uhr einundzwanzig klingelt mein Handy.

00:17:16: Und ich bin gerade tatsächlich, wollte grade die Tür aufmachen, wollte meine Tasche nehmen und ins Fitness reinrufen.

00:17:20: Mein Mann mich an und ich hörte schon in seiner Stimme total verweint.

00:17:24: Was hast du denn jetzt?

00:17:25: Was ist los?

00:17:27: Und dann sagt er nun mit den Worten zu mir, du wirst noch mal Papi oder wir werden noch mal Papa Papi und nicht so wie.

00:17:31: Also ich war nul drauf vorbereitet.

00:17:34: Endlich wie Björn!

00:17:35: Kann man

00:17:35: nicht darauf vorbereitet sein?

00:17:36: Heiß und kalt.

00:17:37: Ich habe nur gesagt okay stopp weil das Fitnessstudio war auf uns ein Büro fünf Minuten entfernt.

00:17:41: ihr habt gesagt ok schmeißt die Tasche ich vergesst den Sport heute.

00:17:43: ich komme zu dir ins Büro wir müssen reden.

00:17:45: Und dann saßen wir da in diesem Büro auf der Dachterrasse ich weiß es noch draußen am Kaffee getrunken und waren erstmal wie vom Donner gerührt haben da nochmal im Jugendamt telefoniert.

00:17:52: Die haben uns dann auch noch mal alles gesagt, was ein gesundes Mädchen und haben uns den ganzen Rahmenbedingungen gesagt.

00:17:58: Und dann haben wir uns einmal tief in die Augen geschaut und gesagt okay, wir müssen einmal kurz unseren Sohn heute für organisieren weil er kommt ja aus der Schule her und dann fahren wir in die Uniklinik und gehen gucken und schauen und ich kann es gar nicht.

00:18:12: Dann sind wir jetzt endlich vier Stunden später ins Krankenhaus gefahren und dann war sie noch ein bisschen in die Intensivstation gekommen, weil da war leider ... Sie lag auf der Intensifstation.

00:18:22: Da hätte sie gar nicht liegen müssen aber da waren leider das einzige Bett noch frei.

00:18:26: Das war Full Service.

00:18:29: Und dann lag sie da und dann hieß es für den Krankschweste machen sie mal einen Oberkörper frei und dann hatten wir diesen kleinen Wurm.

00:18:34: erst hatte du oder ich, ich weiß gar noch mal Ich glaube, ich hatte sie zuerst auf der Brust liegen, dann hatte sie Dusi und dann hat man ja Bonnen

00:18:41: Ja.

00:18:42: und dann war die Frage, wollen sie?

00:18:45: Und wir beide hätten gar keine Antwort mehr gehabt wie

00:18:47: natürlich.

00:18:48: Und demnach hinein ... Sie hat ein relativ geringes Geburtsgewicht also wirklich so eine zwei Hände voll... Ein

00:18:57: Würmchen.

00:18:57: Also

00:18:57: wenn du heute darüber nachdenkst, sind wir krass!

00:19:02: Wir haben einfach angefangen, einfach nur zu machen.

00:19:05: Wir haben das dann gar nicht mehr in Frage gestellt und dann ging es los.

00:19:10: Und jetzt kommt die Verbindung wieder zu euch, denn in dieser Woche hat war ausgemacht dass ich mit meinen Lego Series Play Workshops ins Grand Green fahre.

00:19:21: Jetzt wusste ich es gab auch Gäste die hatten extra gebucht um dann da teilzunehmen und so weiter.

00:19:25: und bei allen das Leben dreht sich jetzt um hundred achtzig Grad gab es einfach.

00:19:32: und dann habe ich ein Pflichtbewusstsein.

00:19:34: Ich kann das jetzt nicht heute absagen, dass ich übermorgen nicht komme!

00:19:37: Also

00:19:37: ich muss dazu sagen unter diesem Umständen hätten wir schon Verständnis gehabt.

00:19:44: Ja, das ist ja nett.

00:19:55: Dann wussten wir plötzlich... Wir haben einen einzigen Tag Zeit Und eigentlich keinen ganzen Tag, sondern eher einen halben

00:20:03: Tag.

00:20:04: Genau.

00:20:06: Einkaufen zu gehen.

00:20:07: und mir soll noch einer erzählen, dass ein Säugling nichts braucht!

00:20:12: Das ist mehr als gelogen weil du musst ihn ja alleine schon vom Krankenhaus nach Hause bringen und das kannst du ja nicht im Arm machen, sondern du brauchst ein Maxikosi Du brauchst den Kinderwagen, du brauchste die komplette Erstausstattung von Pampers, Windeln Milchpulver

00:20:28: Alles.

00:20:31: Wir waren, wir haben dann irgendwas... Es war wirklich so abstrus!

00:20:35: Wir standen im Drogeriemarkt und ich hing über dem dortigen Wickeltisch.

00:20:39: Gott sei Dank gibt es Listen für Neugeborene.

00:20:42: Was brauche ich alles?

00:20:44: Ich habe immer abgehakt, hab meinen Mann erzählt was er holen soll und er ist durchgerannt und hat's geholt.

00:20:49: Wir haben glaube ich fünf Drogeriefachverkäufer irgendwie noch neben dran gehabt sind dann in den Babymarkt mit zwei Autos.

00:20:57: am Ende wir mit vier Einkaufswagen raus und einem Kinderwagen.

00:21:00: Und die haben uns angeguckt wie Autos.

00:21:02: Ich habe gesagt, ich brauche jetzt ein

00:21:05: Maxi-Cosi.".

00:21:06: Ja das kommt ja auf ihre Bedürfnisse.

00:21:07: Nein, nein, kein Bedürfenes!

00:21:09: Es ist

00:21:09: ein Säugnis... Was ihr da habt?

00:21:11: Ich muss es transportieren und es muss gut sein und es irgendwie noch einigermaßen schön aussehen.

00:21:16: Ja, da haben wir mehrere Mutten.

00:21:18: Dann sage ich,"Nein, was würden Sie uns

00:21:20: empfehlen?".

00:21:24: Ich brauch das jetzt.

00:21:25: Nicht für in neun Monaten, sondern ich brauche es jetzt!

00:21:28: Weil wir morgen fahren ... Ein Baby

00:21:31: kriegen?

00:21:31: Und holen

00:21:31: sie dann völlig

00:21:33: abstrus.

00:21:34: Ich möchte noch eine emotionale Geschichte teilen mit dir, lieber Sanja, weil auch das ist eine Verbindung zu euch und zu eurem Hotel.

00:21:41: Denn keine so schöne Geschichte.

00:21:43: aber doch es ist eine schöne Geschichte, aber eigentlich eine traurige Geschichte, weil an Weihnachten waren wir ja hier vierundzwanzig auf ... Nein.

00:21:54: Ich kann es mir nie merken, da waren wir hier über Weihnachten zu dritt

00:21:58: noch

00:21:59: im Dachstein König und dabei war meine allerbeste Freundin ihre Mama und ihre Mutter ist für mich ein ganz besonderer Mensch weil das für mich so ein bisschen wie meine Zweitmama ist.

00:22:06: Und Oma Silvia wusste dass sie Krebs hatte und wusste, dass es sehr endlich ist und ihr größter Wunsch war mit uns hier nochmal bei euch Weihnachten verbringen.

00:22:15: und das haben wir gemacht Wo wir nach Hause gefahren, also wo wir... Jetzt muss ich mich kurz sammeln.

00:22:25: Wir sind als wenn's Krankenhaus gekommen ist um unsere Tochter?

00:22:28: Genau das möchte

00:22:28: ich gerade sagen.

00:22:29: Und Uma Silvers gestorben im Januar und das war ja dann im September darauf, also ein paar Monate später.

00:22:36: auf jeden Fall, wo wir ins Krankenhaus kamen sie nachem Green Green in die Station, wo unsere Tochte lag hat jedes Bett hatten Tierbild gehabt Und das war total der magische Moment, weil Oma Silvia hieß mit Nachnamen Fuchs.

00:22:49: Jetzt kannst du dir vorstellen welches Tier über diesen Bettchen hin.

00:22:52: Das war der Fuchs und wir reden hier von dreißig Kinderbetten.

00:22:55: also kein Zufall und ich weiß noch dass wir bei euch.

00:22:59: im Hotel habe ich noch damals mit ihr gesprochen als ich mit ihr hinten in unserer Lieblingsegge saß.

00:23:03: Ich würde mich so gerne noch eine Tochter wünschen und ich glaube fest daran dass sie uns dieses Baby geschickt hat und alleine mit diesem Bild.

00:23:13: Und das ist auch diese besondere Verbindung, jemand geht und was Neues kommt und dafür hat sich gesorgt.

00:23:17: Das wollte ich einfach gerne noch kurz dazu erzählen weil es für uns eine Emotionalverbindung auch mit euch irgendwie ist!

00:23:23: Wir sind aus dem Krankenhaus raus mit unserem Sohn an dem Tag dann... Noch mal kurz zurückgespult.

00:23:29: Wir sind dann ins Grand Green, haben dort dann die Workshops gegeben und wir waren noch als Familie dort.

00:23:36: Die Speaker- und Trainer, die da mit eingeladen waren, haben voll mit uns gelebt!

00:23:41: Und okay, noch drei Tage noch, zwei Tage noch einen Tag!

00:23:46: völlig abstrus.

00:23:48: und dann sind wir sonntags tatsächlich als ganze familie inklusive hund der aber dann warten musste draußen.

00:23:53: natürlich sind wenn es krankenhaus gefahren um sie abzuholen.

00:23:56: das war der moment wo unser sohn zum ersten mal seine schwester dann gesehen hat weil er nicht auf die intensivstation durfte im vorfeld und jetzt wieder zu dem moment.

00:24:09: wir haben sie abgeholt wir haben sich eingeparkt und wir sind losgefahren nach hause.

00:24:16: Wahnsinn, als hätte Hollywood das geschrieben.

00:24:19: Wir fahren diese Autobahn entlang in Richtung München und plötzlich siehst du wirklich wie gezeichnet einen Regenbogen aber komplett durchgängig.

00:24:33: Und der hat uns ungelogen eine halbe Stunde begleitet.

00:24:38: Ich bin nicht wirklich spirituell, ich bin jetzt nicht irgendwo angehaucht ... Das war schon spooky irgendwie.

00:24:48: Also ich wusste schon, dass der Podcast heute emotional wird.

00:24:53: Weinen wollte ich eigentlich vermeiden aber ja das jetzt mal jetzt geht.

00:24:58: Naja und dann war sie zu Hause und natürlich war die erste Zeit ne?

00:25:04: Darf

00:25:06: ich nochmal einhaken vor der ersten Zeit noch einmal zurück zum Sohn.

00:25:12: Andere Familien haben neun Monate Zeit, um das Geschwisterchen darauf vorzubereiten.

00:25:19: Da kommt noch jemand, der dann auch Teil unserer Familie ist.

00:25:23: Er hatte sozusagen nicht mal eine Woche Zeit,

00:25:28: Es war tatsächlich, es war nicht sehr völlig unemotional.

00:25:31: Denn aufgrund dessen dass wir morgen den Anruf bekommen haben und uns geheißt hat, wir sollen bitte in die nächsten Stunden ins Krankenhaus kommen habe ich da meine beste Freundin Steffi akquiriert und gesagt Steffie komm bitte du musst heute wieder von der Sohn aufpassen wir müssen ins Krankenhaus.

00:25:46: Und ich bin dann tatsächlich in die Mittagsbetreuung gefahren.

00:25:48: also das war schon einigen um Mittag sind da waren sie sonst schon nach der Schule in der Mittags Betreuung und ich bin ja dort rein und sage ich zu dem Du Lukas Du bist Bruder, wir kriegen ein Baby.

00:26:00: Heute, jetzt wo ich drüber rede, denke ich mir krass... Er hatte

00:26:03: dich umarmt.

00:26:03: Aber

00:26:04: er hat mich umarmte und hatte Tränen in den Augen.

00:26:06: Und dann war das wohl im Nachgang total riesen Thema in der Mittagsbetreuung.

00:26:10: voll süß aber so war es!

00:26:12: Ich glaube richtig realisiert hat das dann mit dem Moment wo wir ins Kanghaus gekommen

00:26:16: sind.

00:26:17: Und sich gewohlt.

00:26:17: Wir hatten

00:26:17: auch am Anfang die ersten vier fünf Wochen hatten wir auch das Thema.

00:26:21: so ja können wir euch immer nur mal

00:26:24: Nee, das hatten wir die ersten fünf Wochen nicht.

00:26:26: Es kam dann nach fünf, sechs Wochen klar, weil ... In dem Moment wurde dann Alltag und plötzlich kommen die Vorwürfe, egal wo ich hinkomme.

00:26:36: Die fragen alle nur nach meiner Schwester ... Und dann hab' ich immer gegrinst, hab gesagt naja was meinst du wenn ich mit Baby irgendwo hinkomm?

00:26:44: Die fragen allen nach dir!

00:26:47: Also dieser Entronungsschock der war natürlich da aber er hatte gar nicht so viel Zeit sich darauf vorzubereiten auf diesen Entronungsschock.

00:26:55: Und

00:26:56: jetzt ist es total krass.

00:26:58: Der liebt sie abgöttisch, sieht ihn.

00:27:00: Wenn der reinkommt, flippt er immer total aus und ...

00:27:04: Man muss sagen wir sind neun Monate weiter jetzt?

00:27:05: Genau.

00:27:06: Sie ist jetzt neun Monate alt und ihm ist es wichtig sich umzukümmern, sie in den Arm zu nehmen, mit ihr zu spielen.

00:27:13: Auch heute Morgen hier wo wir aufgewacht sind war ganz wichtig dass ich sie ins Bett lege.

00:27:17: also das hat ein bisschen gebraucht.

00:27:20: kurz aber... Wir hätten gedacht Es ist mehr versucht im Spiel, was völlig normal ist.

00:27:26: Auch das wäre legitim gewesen?

00:27:28: Voll!

00:27:29: Und was einfach toll zu sehen ist und hier kommen wir wieder, weil ja oft so diese heteronormativen Familien ein Kind braucht Vater und Mutter, ein Kind braucht... Das ist doch keine Schwester

00:27:43: usw.,

00:27:44: wo wir immer sagen, dass es tatsächlich am Ende völliger Blödsinn.

00:27:49: Ein Kind braucht einen Menschen der es liebt an die handnimmt geborgenheit gibt sicherheit geht und das ist völlig egal ob des vater mutter oma tante oder ist ja patchwork jemand von außen.

00:28:05: genau es ist völlig egal und unser sohn lebt dass als.

00:28:11: das ist seine familie und familie ist nicht.

00:28:15: Blutsverband schafft.

00:28:16: Natürlich ist das offizielle Familie, aber Familie ist ein Gefühl und das lebt er total und für den stellt sich überhaupt nicht die Frage ob das jetzt seine Schwester ist oder nicht.

00:28:28: es ist eine schwester punkt Und das lebt er.

00:28:31: Da können wir so viel lernen bei den Kids, was diese Gefühlswelt auch einfach angeht.

00:28:37: Für denen sind Papa und Papi seine Eltern, seine Familie.

00:28:41: Der hatte damals einen anderen Nachnamen und hat irgendwann gefragt, Papa warum heiße ich ihn nicht wie ihr?

00:28:46: Wir sind doch eine Familie!

00:28:47: Also für den ist das... Hat das eine totale Normalität und er weiß trotzdem dass er natürlich eine Mama hat.

00:28:55: Er weiß ein bisschen auch dieser Kindgerecht der Hintergrundgeschichte und so weiter, was uns immer total wichtig war.

00:29:01: Aber das lebt er als Familie – und das ist total schön zu sehen!

00:29:07: Und da können wir als Erwachsene von unseren Einstellungen auch immer total viel lernen, finde

00:29:12: ich.".

00:29:16: Gramm, zweihundert achtzig fast zweihundneinzigtausend Follower oder?

00:29:26: Nee auf Instagram ist es tatsächlich wär schön.

00:29:29: Sind ein bisschen weniger sind in die hundertfünfundachtzigtauend.

00:29:32: Aber

00:29:32: nehmen wir noch TikTok dazu, nehmen Facebook dazukombe an eine Viertelmillionen.

00:29:37: dann ist noch YouTube.

00:29:38: haben wir eine lange Youtube Reihe gemacht da sind die Abrufzahlen total hoch.

00:29:42: unser Podcast wandert an den Millionen was das abrufe angeht.

00:29:47: Also das ist schon eine ordentliche Reichweite.

00:29:50: Absolut,

00:29:50: ja!

00:29:50: Das ist manchmal selber erschreckend, wenn man uns überlegt, wir wollten das eigentlich... Und irgendwie ist es daraus entstanden.

00:29:57: und heute stehen wir da und dürfen Menschen Mut machen.

00:29:59: Na

00:29:59: ja, wollten nie!

00:30:01: Ich wünschte hab ich's uns schon aber... Wir haben hätten nicht geglaubt dass das so... Ja

00:30:05: und ich war jetzt auch nie derjenige der gesagt hat ich will ich nenn's meinem klassischen Namen Influencer werden Sondern du kommst irgendwann um die Ecke, wir machen mal so ein Profil auf.

00:30:13: Aber dass wir heute so bekannt sind, dass gerade im Hotel auch viele Hotelgäste die uns erkennen und die uns auch liebevoll ansprechen sagen hey findest toll was ihr macht.

00:30:21: Das ist schon eine Bestätigung für dessen was wir tun

00:30:24: Geschichten wie vorhin im Aufzug passiert.

00:30:27: Da steht eine Frau mit uns, eine Mama und die sagt plötzlich Ich finde euren Content so toll, ich bin auch adoptiert.

00:30:36: Und das sind Momente wo wir dann Gänsehaut kriegen, krasst!

00:30:40: Wie oft solche Geschichten da draußen passieren.

00:30:43: aber natürlich sind die erst mal nicht so bekannt weil ich gehe ja nicht irgendwo hin und sage Hallo Sonja?

00:30:47: Ja ich bin der Björn und ich bin schwul und bin adoptiert

00:30:50: oder

00:30:51: so.

00:30:52: Mach's ja nicht, weil du es verstecken willst... Das gehört da erst mal

00:30:57: im Kind.

00:30:57: Ist das so der klassische Smalltalk oder so?

00:30:59: Nein, aber es ist so toll,

00:31:01: dass zu hören und dass es so vorhanden ist, dass wir vielleicht ein bisschen was bewegen können.

00:31:06: Und das war ja – das war die Intention, das Wort Influenzen.

00:31:11: Dass es ein Business geworden ist, dann geht's einfach darum, dass für unendlich viel Zeit reinstecken.

00:31:16: diese Zeit muss irgendwie bezahlt werden.

00:31:20: kriegen wir zu Hause nicht bezahlt, kriegen unsere Essen nicht bezalt.

00:31:23: Kriegen auch unsere Urlaube nicht bezaltet und das ist natürlich toll dass wir das da herausholen können.

00:31:29: aber auf der anderen Seite geht es uns um dieses Mosaik-Talchen was wir damit reingeben wollen und einfach den Leuten zeigen wollen.

00:31:36: dem Kindern ist es wurscht.

00:31:37: Hauptsache sie werden geliebt!

00:31:39: Wir wollen Hürden vielleicht... Aufklären.

00:31:42: also ich finde jetzt ganz wichtig um aufzuklären in dem Bereich wie man es auch im ersten Podcast schon hatten, das Pflegefamilienthema.

00:31:54: Auch da gibt's so viele Fragen wenn du nicht dafür damit befasst hast.

00:31:59: Jetzt habt ihr begleitet diesen Adoptionsprozess Vorurteile klar also unglaublich wichtig was

00:32:08: zu zeigen dass gerade das Thema Pflegekind jetzt haben wir ja eine Sohn ist adoptiert und die Tochter ist Pflege Kind einfach zu zeigen So ein bisschen die Angst davor zu nehmen, alle Pflegekinder haben immer irgendwas.

00:32:18: Das ist alles komplett schwierig und kompliziert.

00:32:20: das ist es eben nicht.

00:32:21: Also wir haben jetzt zweimal in unserem Leben Glück gehabt.

00:32:23: Wir haben zwei gesunde Kinder.

00:32:26: also es gibt auch ganz tolle Beispiele.

00:32:28: aber leider ist es in unserer Gesellschaft so dass man immer über's negative spricht ja Und wir versuchen eben auch zu zeigen hey Es gibt so viele Kinder da draußen Die dringenden liebevolles Zuhause brauchen.

00:32:37: das ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland.

00:32:40: Vielleicht ist es ein Weg für eine Familie die sagen okay Ich möchte gerade kein leibliches Kind mehr oder ich kann keins mehr bekommen aus diversen Gründen, aber vielleicht gebe ich nur im Kind eine Chance.

00:32:49: Und das zeigen wir eben auch ist mal unabhängig davon ob wir zwei Männer sind oder nicht.

00:32:53: Hey man kann auch so ein tolles Familienleben leben

00:32:56: und daraus entstehen unglaublich tolle Zusammenarbeiten.

00:32:59: Wir haben letztes Jahr zwei Kooperation mit der Bundesregierung gehabt Bundesfamilienministerium.

00:33:04: einmal ging es um Queerness also einfach um Aufklärung und auf der anderen Seite dann über Pflegekinder.

00:33:12: Das ist dann einfach der Moment, wo ich sage okay wir haben das erreicht was wir erreichen wollen dass wir auf einem Level sind.

00:33:21: Wir sind Deutschlands bekannteste Regenbogenfamilie und wir können das nutzen um andere Menschen zu bewegen.

00:33:29: Mut zu machen?

00:33:30: Genau!

00:33:31: Andere nennen es Influenzen.

00:33:34: Ich finde das einfach unglaublich toll und bewegend.

00:33:37: Und wenn wir dann unsere, nachdem jetzt drei Bücher geschrieben haben ... Wir haben Bühnenshows mit denen wir tatsächlich auch auf den Weltmeeren herum tingeln dürfen.

00:33:48: Wenn du dort dann stehst und wir haben einen Comedy-Format oder ein sehr tiefgründiges, ich finde es einfach Menschen zum Lachen zu bringen.

00:33:57: Das find' ich einfach!

00:33:58: Aber die Königsklasse ist Menschen zum Weinen zu bringen, sie

00:34:02: emotional

00:34:03: sehr emotional zu bewegen, weil du möchtest dich nicht in ein Theater setzen und weinen.

00:34:08: Also in den wenigsten Fällen aber ich finde das so toll dass wir es schaffen um das zu erlangen.

00:34:16: ja also das bewegt mich dann immer total auf der Bühne.

00:34:18: okay dich habe ich erreicht mit unserer Geschichte Und Du willst hingehen und Du wirst die Geschichte woanders nochmal erzählen jemand anderem erzählen und vielleicht erzählt der das wieder weiter und der bewegt vielleicht irgendjemanden hinter dem Ofenhoher hervor sehr distanziert dem Thema gegenüber war.

00:34:34: Und diese Vorstellung finde ich einfach unglaublich toll!

00:34:37: Du hast jetzt schon ganz kurz das Stichwort drei Bücher genannt,

00:34:42: und

00:34:43: das Thema Mut machen war noch ein bestes Stichwirt.

00:34:48: Ja wir haben es schon bei uns heute am Tisch stehen – Das Buch von Christian Und das gibt ganz, ganz vielen Menschen Mut.

00:35:00: und seit letzter Woche hast du gesagt.

00:35:03: Seit Mittwoch ist es auch offiziell ein Spiegelbesteller.

00:35:07: also auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch dazu.

00:35:13: Ich habe jetzt schon glaube ich seit über dreißig Minuten Gänsehaut fast durchgehend.

00:35:18: Danke dafür!

00:35:22: Ja, das was du gleich erzählen wirst wird die Gänsehaut wahrscheinlich an den Weg zaubern.

00:35:26: Kann ich mir vorstellen?

00:35:27: Wir

00:35:28: haben live dabei und nun hat er den anderen Part gespielt, dass sie

00:35:31: das angehörigen.

00:35:33: Vielen Dank, dass du mir auch kurz Raum gibst darüber zu sprechen, weil ich habe es vorhin ja schon kurz angedeutet nicht alles war in der Zeit dessen was wir jetzt erzählt haben immer rosig.

00:35:41: und während der Zeit wo die Adoption für unseren Sohn war, wo wir hier waren über Weihnachten da war ich übrigens gerade zu dem Zeitpunkt... Ich weiß noch ob ich's dir damals erzählt hatte, wenn wir uns hier kurz im Hotel gesehen haben da war ich tatsächlich in der psychosomatischen Klinik.

00:35:53: In der Zeit hatte nur gerade die Klinika über Weihnachten zugemacht und hat genau in dem Zerdraum, hatten wir damals gebucht.

00:35:58: das heißt hatte Glück und konnte hierher kommen.

00:36:01: es gibt nämlich auch Schattenseiten bei uns.

00:36:03: Die eine Schattenseite, die habe ich hier in meinem Buch höre auf dein Herz.

00:36:06: Dein Kopf ist ein Arschloch.

00:36:08: Habe ich niedergeschrieben und zwar das ist meine Schatten-Seite.

00:36:11: Das ist mein Leben es ist... Ich hatte am neunundzwanzigsten Juni zwanzig vierundzwundzig.

00:36:16: Hatte ich den totalen Zusammenbruch.

00:36:17: Ich hatte das erste Mal in meinem Leben eine Panikattacke und Menschen, die mich nicht kennen.

00:36:22: Ich bin nicht nur Influencer sondern ich bin im echten Leben seit fast sechsundzehn Jahren Flugbegleiter mit Führungsfunktion bei einer großen Airline.

00:36:31: Ich stand beim Boarding und da hat es mir die Schuhe ausgezogen.

00:36:37: Und das war so schlimm, dass ich dann mehrere Monate, also fast ein Jahr arbeitsunfähig war... ...und mich haben ganz viele Glaubenssätze aus meiner Kindheit.

00:36:44: Also meine Kindheit heraus wie beispielsweise, du musst leisten um geliebt zu werden,... ...wenn du nichts leistest bist und nichts.

00:36:50: Das sind so Glauben-Sätze, die wurden mir für meine Kindheid her immer wieder mitgegeben als mein eigenen familiären Umfeld.

00:36:58: Ich habe ganz viel mit Mobbingen als Kind erlebt.

00:37:00: Ich wurde sehr viel geschlagen von Mitschülern, ich hatte einen schweren Unfall gehabt mit sechs Jahren Dinge die mein Leben lang nicht begleitet haben aber die ich nie erzählt habe oder nie nach außen getragen hab weil ich mich auch ganz viel dafür geschämt habe für das was mir passiert ist und was dann eben nach dem Zusammenbruch passiert ist.

00:37:15: irgendwann kam der Moment wo ich gemerkt habe ich möchte gerne auch Menschen Mut machen mit einem anderen Thema und zwar mit dem Thema, dass das psychisch kein Schabengefühl sein darf.

00:37:25: Und das psychische ein Thema sein darf über das man genauso spricht wie wenn du den Arm brichst oder wenn du dir also wenn du einfach zum Arzt gehst weil du erkältet bist?

00:37:33: Und daraus ist dieses Buch entstanden.

00:37:35: und es kam dann einfach irgendwann der Verlag auf mich zu und gesagt Christian kannst dir vorstellen dein Geschichte aufzuschreiben?

00:37:42: und erst mal habe ich gesagt nein weil ich schäme mich darüber zu sprechen.

00:37:45: Und dann habe ich kurz drüber nachgedacht und da hat Björn mir auch sehr gut zugereden.

00:37:48: Er hat gesagt, Christian macht das!

00:37:50: Naja... und am Ende ist es am neunundzwanzigsten April diesen Jahres, also zwanzig-fünfundzwanziger ist es erschienen.

00:37:57: Mittlerweile, wie du das gerade schon gesagt hast, ist es super, super erfolgreich.

00:38:00: Ich kriege unfassbar viele Nachrichten zum Thema, hey danke dass du darüber sprichst, danke dass Du mir Mut machst.

00:38:05: Das ist jetzt hier im Grunde genommen meine Geschichte aber auch mit dem Thema Wie hab' ich's geschafft in ein Leben zu gehen?

00:38:13: was mich heute total glücklich macht.

00:38:14: Wenn ich heute hier sitze, mir geht es heute total gut.

00:38:16: Ich bin schon mit dieser Ausdrucker, aber mir scheint heute die Sonne aus dem Po.

00:38:21: Mir geht's gut!

00:38:21: Ich hab zwei wundervolle Kinder und einen tollen Ehemann.

00:38:24: Ich arbeite nur noch fünfzig Prozent.

00:38:27: Ich war lange Führungskraft über zweieinhalb Mitarbeitern, die ich geführt habe.

00:38:32: Und heute darf ich das Leben leben, was ich mehr als bin in den vierzig Jahren gewünscht habe.

00:38:38: Und das ist in diesem Buch da drin.

00:38:40: Aber wie heißt denn das Buch?

00:38:41: Habe ich schon gesagt, höre auf dein Herz deinen Kopf.

00:38:43: Ich

00:38:44: habe jetzt gerade so ... So Revue passieren lassen alles.

00:38:51: Christian total mutig auch dass du alles niedersprichst wenn wir wieder beim Stichwort Mut sind was mich grade eigentlich am meisten zum Nachdenken gerade bringen jetzt wo wir da sitzen.

00:39:05: Wir hatten uns damals in diesem Weihnachtsaufenthalt gesehen.

00:39:09: Du sagst, das war eigentlich eine Pause von deinem psychomatischen Aufenthalt dort in der Klinik.

00:39:15: Ich hab dir nix angemerkt!

00:39:16: Also krass wie... Klar wir kennen uns nicht so gut.

00:39:20: vielleicht haben deine ganz engen Freunde das anders gesehen Aber das ist, glaube ich, das größte Thema bei dem Ganzen.

00:39:28: Wie vielen geht es wirklich?

00:39:31: Nicht gut und du

00:39:32: merkst es nicht!

00:39:33: Das erledigt uns gerade

00:39:34: mit dem Außengehen dieser Geschichte für Menschen und Schreiben.

00:39:38: Uns beiden auch.

00:39:40: Die schreiben hey, das ist mein Thema, ich werde darauf angesprochen.

00:39:43: Und wie du sagst... Natürlich war, wo wir hier waren.

00:39:46: In dem Weihnachtsaufenthalt da war ich ja schon mitten in der Therapie.

00:39:48: Da ging's schon wieder leicht bergauf aber es gab Monate davor gerade die uns über Instagram kennen.

00:39:55: Ich war eine Modellinke der morgens sein Morgentans gemacht hat, der lustig drauf ist und mir gings aber schon schlecht weil ich immer geglaubt habe du darfst keine Schwäche zeigen auch ein Glaubenssatz mit dem ich groß geworden bin.

00:40:05: Und irgendwann hab' ich aber die Masse gefallen lassen und gesagt okay mir geht's nicht mehr gut und bin dann auch tatsächlich mehr oder weniger erst mal ein bisschen rausgekommen von Social Media.

00:40:13: Björn hat dann alles im Grunde genommen Haushalt, Kind und eben auch Social Media.

00:40:18: Und ich hab angefangen darüber zu sprechen und ich habe dann gemerkt wie die Leute darauf reagieren nämlich total positiv, die gesagt haben hey krass bitte bitte bitte sag mir was tust du dagegen?

00:40:31: Auch daraus ist dieses Buch entstanden weil ich gewusst habe okay so viele Menschen wünschen sich das und ich sage es auch immer wieder Ich bin weder Therapeut noch bin ich irgendwie ein Arzt und ich bin einfach Christian mit einer Geschichte Und ich habe meine Geschichte sehr offengelegt.

00:40:45: Ich hab die Hosen echt runtergelassen in diesem Buch, also man erfährt Dinge bei mich, die wussten teilweise meiner engsten Freunde oder meinen Mann nicht in dem Detail und ich weiß, ich hab mich damit komplett nackt gemacht.

00:40:56: aber wiederum weiß ich dass ganz viele Menschen mir dafür dankbar sind.

00:40:59: das hat sich natürlich jetzt auch gezeigt durch die Bestseller weil einfach so viel Interesse an diesen Buch bestand oder besteht und es zeigt mir ist war der richtige Weg auch wenn mich sicherlich der ein oder andere heute anders betrachtet.

00:41:10: Aber das Allerwichtigste für mich ist, ich gucke morgen zu den Spiegel und ich sag hey!

00:41:14: Ich bin total glücklich.

00:41:15: Mir geht's gut.

00:41:16: Und es gibt wenig Dinge die mich kalt aus der Bahn werfen und danke dass ich diesen Weg gehen durfte.

00:41:22: Der neunzehntexte Juni war mit einer der schlimmsten Tage in meinem Leben aber zugleich eine der allerbesten weil ich heute zwei Jahre später hier sitze und sage geil.

00:41:32: Ich bin dafür sehr dankbar weil es hat mich endlich wach gerötet und ich hatte den besten meiner meiner Seite der mich damit begleitet hatte, das war sicherlich immer einfach.

00:41:42: Nee und das ist mir total wichtig auch diese andere Seite zu beleuchten weil gerade wenn du in einer Beziehung steckst und einer plötzlich mit zum Thema aufkommt dann geht eigentlich der Andere nämlich dem dem es eigentlich gut geht fast unter der dem schlecht geht, der im allerbesten Fall sich dann Hilfe sucht.

00:42:08: Der dann das durchwandert ... Währenddessen puffert der andere.

00:42:13: Familiensystem, wie er erzählt hat, Sohn, der Hund ... Das komplette Hintergrund-Ding unserer Business.

00:42:22: Er sagt zwar immer, er arbeitet nur fünfzig Prozent.

00:42:24: Was totaler Blödsinn ist, er arbeitet fünfzig.

00:42:26: Aber er ist trotzdem Influencer und auch mit Leib und Seele bei uns dabei.

00:42:33: Also

00:42:33: fünfzig prozent bei der Ehrlein?

00:42:36: Genau.

00:42:36: Und fünfzig Prozent ... Aber das, was ich hier

00:42:39: tue, wenn ich kurz die ins Wort falle, ist also die Fünfzig Prozent, die hier in uns investieren.

00:42:43: Das sind ja schon fast hundert teilweise.

00:42:45: Genau.

00:42:45: Die tu' ich aus dem Herzen heraus.

00:42:48: Ich liebe meinen anderen Job auch aber hier entscheiden wir und ich... Was tue ich?

00:42:53: Was nehme ich für Kooperation an?

00:42:54: Wo zeige ich mich?

00:42:55: Wo trete ich auf?

00:42:56: Das ist der Vorteil einer Selbstständigkeit.

00:42:57: Ja genau!

00:42:58: Ich liebe es einfach.

00:42:59: Die Entscheidung liegt bei dir.

00:43:01: Und das ist etwas, das genieße

00:43:02: ich sehr.

00:43:04: Es ist einfach und das für mich war war dieser dieses Buch.

00:43:10: Also es war schrecklich, also diese Prozess des Buches war schräglich.

00:43:14: wir haben eine große Show in München gespielt die innerhalb von drei Wochen ausverkauft war.

00:43:18: eigentlich war die showschrecklich weil Ich mein System tickt einfach so, okay ich habe irgendwo ein Thema.

00:43:26: Ich bearbeite dieses Thema also ich bin extrem lösungsorientiert.

00:43:30: Wir haben irgendwann eine Lösung wir setzen diese Lösungen um und dann ist das auch erst mal...ich will nicht sagen gut aber es ist ok geht es weiter einfach im System.

00:43:40: Und damit verdräng ich nicht unbedingt, sondern ich hake wirklich ab.

00:43:45: und dann lasst uns auch ... Wir sind durch dieses Tal gewandert, wir haben das überlebt als Paar überlegt.

00:43:52: Unser Familiensystem hat das überlegt.

00:43:54: Kommen wir machen Haken dran?

00:43:55: Es geht jetzt einfach weiter...

00:43:56: Jetzt schauen wir nach vorne!

00:43:57: ...und

00:43:57: schreit der plötzlichen Buch.

00:44:03: Ich muss mir das jeden Abend irgendwie anhören.

00:44:08: Das war nicht schön und ich wusste am Ende wusste ich aber genau, dass er das machen muss.

00:44:12: Dass er das für sich machen muss Und dann in Hinsicht weil das ja eigentlich auch unser Unser Dasein ist, dass wir einfach anderen etwas mitgeben möchten Ja und einfach Impulse geben möchten.

00:44:24: ob du was mitnimmst oder nicht ist eine Entscheidung Aber wir möchten die gerne hinwerfen und du darfst es aufheben und mitnehmen.

00:44:31: Und er muss das also machen, also muss ich durch diese Scheiße nochmal durch.

00:44:36: Diese Show ja?

00:44:38: Ich mag zwar andere Menschen zum Weinen zu bringen, also emotional zu bewegen aber ich muss nicht selber auf der Bühne sitzen und heulen.

00:44:44: Was

00:44:45: mehrfach passiert ist... Ging einfach nicht mehr.

00:44:47: Und all eyes on you, oder?

00:44:49: Also auch total schwierig.

00:44:50: dann wahrscheinlich noch mal... Und

00:44:52: wenn du deinen Ehemann plötzlich...

00:44:53: Die Hose runterzulassen eigentlich.

00:44:54: Gerade

00:44:54: am Anfang der steht auf ist es aber so okay?

00:44:58: Dann dusch ich mich komm irgendwann runter.

00:44:59: da sitzt immer noch vom dreckigen Frühstückstisch guckt raus und heult Wie sollst du damit umgehen?

00:45:06: Weil ich war in der Blüte, also... Ich bin in der Glüte meines Lebens.

00:45:10: Ich bin aus dem Jahrzehntig Jahre Fernsehe produzieren und bin nicht raus.

00:45:13: Hab eine Selbstständigkeit, hab ein Unternehmen.

00:45:15: Ich hab Bock!

00:45:15: Ich will was machen.

00:45:16: Ich stecke so volle Energie ... Und dann sitzt er einfach auf einmal komplett energieloser.

00:45:22: Was mach ich denn jetzt?

00:45:23: Und das ist eigentlich überhaupt nicht mein Charakter.

00:45:26: Ich bin ja jemand, der lacht und ich bin super froh.

00:45:28: Ja!

00:45:29: Ich bin immer jemand, die unglaublich gerne unter Menschen ist.

00:45:32: Und genau eben in den Vierundzwanzig ist das passiert.

00:45:34: Ich habe keine Menschen mehr ertragen können.

00:45:36: Ich konnte nicht mehr raus.

00:45:38: Also ich war immer der Annahme mit mir passiert so was wie Depression, Burnout oder was ist das?

00:45:43: Und plötzlich erwischt sich eiskalt und du sitzt da und das Allerschlimmste ist, du kannst deinen Partner und auch deinen Freunden... teilweise gar nicht erklären, was mit dir los ist.

00:45:53: Weil du kriegst die Worte dafür gar nicht raus, weil innen drin hast du eine absolute Lehre und du versuchst selber krampfhaft irgendwie ... Du weißt, damals hatten wir ja nur unseren Sohn erst mal... Und du musst irgendwie funktionieren!

00:46:07: Das ist mir dann immer kurz gelungen für den Moment, wo er noch da war.

00:46:10: aber sobald der aus dem Haus war hat Björn eigentlich die volle Breizeite abbekommen nämlich dieses Antriebslose, dieses Extremstimmungsschwankungen.

00:46:19: Und ich hätte am liebsten es gab Momente.

00:46:21: Ich hätte alles hingeschmissen.

00:46:23: Also, ich wollte keine Social-Media machen.

00:46:25: Ich wollte nicht mehr fliegen gehen!

00:46:26: Ich wollte einfach gar nichts mehr.

00:46:28: und da habe ich gemerkt und Gott sei Dank und da kommen viele Jahre Führungserfahrungen durch meine ganze Seminare hab' ich gemerkt okay Christian das ist kein normaler Zustand du musst an dieses Thema ran und dann bin ich sehr dankbar.

00:46:41: und da war wiederum mein Thema Glaubenssätze.

00:46:44: Du musst leisten um gesehen zu werden.

00:46:51: Der hat mich gerettet, weil ich wiederum dadurch mir ganz schnell Hilfe geholt habe und auch ganz schnell eine Entscheidung getroffen hab okay einmal die Woche Therapie reicht mir nicht und habe mich mehr oder weniger selber in der psychosomatische Klinik eingewiesen.

00:47:03: Ich hab gesagt ok ich will da hin, ich will jetzt zehn Wochen.

00:47:06: also eigentlich ging ich davon aus es ist weniger es waren aber ja meine zehn wochen und habe da Vollgas gegeben und zwar im Nachgang mit Abstand und es gab ein großes Thema warum ich da eigentlich nicht hin wollte.

00:47:17: das beschreibe ich in meinem Buch was mich davon abgehalten hat.

00:47:20: Aber im Nachgang war es für mich das Beste, was ich hätte jemals tun

00:47:25: können.".

00:47:26: Und heute weiß ich... Das ist alles gut so gewesen wie es im Verlauf gekommen ist.

00:47:34: Ich weiß oder wir wissen es gibt Menschen die mir ganzes Leben damit verbringen, die sich keine Hilfe suchen und auch nochmal einfach das anzusprechen zu sagen hey so ein Buch zu schreiben.

00:47:48: Ich will keine Krankheiten miteinander vergleichen.

00:47:51: Aber es ist natürlich, wenn du zum Psychologen gehst und der dir das erzählt, ist das eine.

00:47:57: Das ist sehr theoretisch.

00:47:59: Wenn du aber mit jemandem sprichst oder ein Buch liest von jemandem, der diese Krankheit hat oder hatte, der dadurch gewandert ist ... Was hat er gemacht um daraus zu kommen?

00:48:12: Ist vielleicht nicht unbedingt komplett mein Weg!

00:48:14: Aber vielleicht sind Teile davon mein Weg.

00:48:16: Das hast du eine ganz andere emotionale Verbindung als eben zur Fachkraft, ne?

00:48:22: Also der Herzpatient ... Wenn der Chirurg was sagt, okay!

00:48:25: Aber wenn mit dem Herzpatienten spricht, der das durchwandert hat schon und dadurch ist... Ganz

00:48:30: andere Ebene.

00:48:31: Eine ganz andere Geschichte.

00:48:33: Ein andere

00:48:33: Zugang auch

00:48:34: dazu.

00:48:34: Genau.

00:48:34: Und das haben wir mit unserem ersten Buch Träume passend keine Schublade gemacht, wo wir unsere Geschichte gesamt erzählt haben.

00:48:42: Wo wir festgestellt haben Wir haben immer träumen Wir haben einen Traum, wir gucken das wir diesen Traum umsetzen.

00:48:47: Weil wir wissen, wir haben nur ein Leben und wir wollen uns darum kümmern dass dieses eine Leben einfach möglichst glücklich verbracht wird.

00:48:55: Und wenn ich aus unerfindlichen Gründen morgen den Deckel zu machen müsste dann könnte ich zumindest sagen hey bis hierhin habe Also, hab ich einen geilen Scheiß erlebt.

00:49:08: Ich hab echt mich darum gekümmert ... dass mein, das vielleicht auch unser Leben ein richtig cooles war.

00:49:13: Ich habe noch ganz viel vor und ich weiß leider heute schon, dass mein ganze Leben eigentlich gar nicht ausreichend all die Dinge zu tun wurde.

00:49:19: Oh mein Gott!

00:49:20: Borkette ja?

00:49:21: Ich würd gerne nach Skandinavien auswandern.

00:49:23: Ich würde gerne im Fjord sitzen unter Autor werden.

00:49:26: Ja, bitte.

00:49:27: Du möchtest nicht das Kanal?

00:49:31: Ich tatsächlich habe einen Traumberuf gefunden und ich wäre gerne Kreuzfahrtdirektor.

00:49:36: Ich weiß, dass es mit meinem Familiensystem gerade nicht hinhaut.

00:49:40: Also da ist meine Priorisierung einfach eine andere.

00:49:43: Also ich bräuchte eigentlich viel mehr Leben um das alles zu erleben.

00:49:48: mir wird nicht langweilig bis zum Schluss.

00:49:50: Total spannend!

00:49:51: Ja also

00:49:52: ja

00:49:52: schön Wir können dich noch in die Ausbildung schicken zum Kreuzfahrtdirektor.

00:49:59: Läufst mal bei unseren ein bisschen mit zu Hoteldirektoren.

00:50:01: Ich bin

00:50:01: offen!

00:50:02: Schifffahrt kannst du, ja.

00:50:03: Ja, das habe ich auch schon gesagt.

00:50:04: Für den Direktor

00:50:05: wäre es auch Science.

00:50:06: Ja?

00:50:07: Das hast Du mir nachgedacht.

00:50:09: Wenn man eine Stelle frei wird bei uns oder für eines der neuen Familux-Ressorts, die ja schon im Planung

00:50:15: sind ... Ich weiß nicht, wie offen Familuxe ist, aber jetzt geht hier oft... Aber auch da hatte ich beim Fernsehen in Führungsrollen echt Glück, weil da stand dann drin was alles vorausgesetzt wird und ich gehe davon aus dass hier auch Voraussetzung Hotellerie und so weiter.

00:50:30: Ich habe bei Disney gearbeitet in Orlando, also da kommt schon ein bisschen was mit aber es kommt nicht die klassische Ausbildung hinzu.

00:50:38: Und ich hatte aber ganz oft das Glück dass sich plötzlich vorgesetzt hatte, die gesagt haben hey pass auf du als Typ passt!

00:50:46: Das all das was Du gemacht hast ist geil!

00:50:49: Das bringt uns etwas.

00:50:50: den Rest

00:50:52: Kannst du lernen.

00:50:54: Das fand ich in meiner richtig geilen Einstellung, wie ich übernommen habe als Führungskraft, wenn ich wiederum junge Leute vor mir sitzen hatte und gesagt hey!

00:51:00: Ich will das Feuer in deinen Augen sehen und wenn ich das sehe kriegen wir alles andere

00:51:04: irgendwie ab.

00:51:05: Genau so ist es.

00:51:06: Und zieh'

00:51:07: ich jetzt beide nach Österreich?

00:51:10: Ja.

00:51:12: Also wir haben ja einen ganz tollen Hoteldirektor

00:51:14: aber...

00:51:16: Wenn mal eine Stelle irgendwo frei wird, ich denke an euch.

00:51:20: Wir können auch beim Vertreter anfangen!

00:51:22: Ja?

00:51:23: Wir finden immer einen Platz.

00:51:24: Marketing-Social Media wissen wir ja schon dass ihr auch gut macht.

00:51:27: also sag niemals nie

00:51:30: Also den Nächst wie die Behörenden.

00:51:33: Ja, Björn du hast uns jetzt schon einen guten Einblick gegeben.

00:51:36: Du warst bei Disney.

00:51:37: Du hast schon sehr vieles gesehen.

00:51:40: Warst auch viel unterwegs bevor deine Familie oder der Christian zu dir ins Leben gekommen sind.

00:51:46: also du hast auch ganz ganz viel schon gesehen.

00:51:50: wo bist du jetzt unterwegs?

00:51:52: Du hast vorhin schon angesprochen!

00:51:54: Du warest bei uns als Speaker und Coach mit deinem Lego Series Play für alle die damit jetzt gar nichts anfangen können.

00:52:03: Was ist das?

00:52:05: Erklär doch mal!

00:52:06: Ja, vielleicht ganz kurz dazu gesagt... Ich komme aus so einem Fernsehcosmos und dann dachte ich mir okay wenn ich jetzt da aufhöre, ich kann ja nix anderes.

00:52:16: also wenn du mich nach zum drei anrufst und willst eine Fernsehe-Show haben, das kriege ich hin.

00:52:19: Lieferst

00:52:20: Du ab

00:52:20: oder?!

00:52:21: Aber sonst kann ich ja niks.

00:52:23: Total naiv natürlich und total blond.

00:52:25: Natürlich kann ich ganz viel und es weiß ich und wenn wir heute Shows konzipieren Das ist für mich das kleine einmal eins und das liebe ich.

00:52:34: Und gleichzeitig ging es halt immer ganz viel um dieses Träume-Leben, plötzlich wurde ich als Speaker gebucht vor Azubis zu sprechen, Mut zu haben nach außen zu gehen mit ihren Ideen und Vorstellungen und plötzlich auch in Schulen.

00:52:53: Das ist zwar nett und dann kommt der Onkel, er erzählt irgendwie von seinem Leben.

00:52:56: Aber ich möchte mehr Fundament haben und habe dann eben eine Ausbildung zum Kinderjugend- und Familiencoach gemacht.

00:53:03: Ein gutes Jahr lang, wo mir auch wichtig war das fundiert zu machen und nicht... Coach kannst du dich auch schimpfen wenn du mal kurz am Wochenende irgendwo ein Seminar belegt hast Und

00:53:11: online Kurs?

00:53:12: Ach

00:53:12: übel!

00:53:13: Also das war ein Ja und es waren auch echt Büffeln und hatte so einfach einen Fundament.

00:53:19: und hab dann währenddessen Ich liebe Lego Geht doch andere Herstellern natürlich.

00:53:28: Und hab dann gelernt, es gibt eben Lego-Serious Play und das wird vorrangig verwendet vom Trainern die in Firmen gehen und dort Teambuilding zum Beispiel betreiben oder Lösungen... Es wird an komplexen Lösungen gearbeitet, da wird es komplett runtergebrochen, da werden Legomodelle gebaut.

00:53:47: Da findet das ganz oft statt aber es findet ganz selten in der Persönlichkeitsentwicklung.

00:53:53: Und dann dachte ich mir, okay aber das ist doch ein geiles Tool.

00:53:55: Was man sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern umsetzen kann weil Lego ist eigentlich nur das Transportmittel ne?

00:54:03: Du stellst eine Bau oder so.

00:54:04: ein typischer Workshop ist einfach eine kleine Einführung.

00:54:08: du die kommen dann eine Warm-up Übung also einen Modell zu bauen in der Aufgabe und dann muss das.

00:54:14: in einer limitierten Zeit muss es umgesetzt werden und du stehst dann eben als Trainer dahinter.

00:54:20: lustig ist Kinder fangen sofort an zu bauen Erwachsene stehen erst mal da so ... Warten

00:54:25: auf Anweisungen.

00:54:27: Welche Steine nehme ich jetzt am besten?

00:54:29: Da geht's darum, Nehehört auch zu denken, nehmt Steine und dann fängt das an zu fließen!

00:54:33: Und das ist das Lustige.

00:54:34: also... Lustige oder spannende, dass das wirklich anfängt zu fließen.

00:54:39: Und was passiert da?

00:54:40: Du holst aus deinem Inneren einfach Gedanken heraus und baust die Innenmodelle.

00:54:44: Und ganz viele Erwachsene sind dann total überfordert wenn sie von ihrem Modell stehen und du stellst Fragen zu dem Modell und denkst krass!

00:54:51: Das habe ich jetzt gerade gebaut.

00:54:52: Ach guck mal ja genau warum ist der Löwe ein kleiner Löwe und kein großer Löwe?

00:54:56: Naja weil ich mich eigentlich als kleiner Löw so ganz oft fange auch an Tränen zu fliessen bei Emotionen hoch.

00:55:03: Das gibt es auch mit Playmobil, das gibt's auch.

00:55:05: früher hat man gemalt.

00:55:07: Also gibt mehrere Möglichkeiten.

00:55:08: aber Lego ist halt natürlich weil du ganz viel... Interpretations-Spielraum hast du bei Playmobil nicht ganz so viel.

00:55:16: Und das ist das Tolle.

00:55:18: und so wanderst du dann eben durch einen Workshop, da geht es um Stärken stärken.

00:55:22: Du kannst auch bei Kindern mache ich gerne fünf Sprachen der Liebe überhaupt.

00:55:27: wenn ein Kind oder Jugendlicher mal lernt was eigentlich jeder hat eine unterschiedliche Sprache der Liebe finde ich total schön.

00:55:35: wenn die das früh lernen hätte ich das früh gelernt vielleicht hätte ich manche Beziehung weniger gehabt vor dir natürlich ein

00:55:41: paar frische Küste zu zeigen.

00:55:45: Genau, das ist das komplette System Ligo Series Play und da freue ich mich total wenn ich es natürlich auch bei Pamilux machen kann.

00:55:54: Definitiv, wir hatten auch einmal.

00:55:55: Das war aber nicht mit dir tatsächlich und ich weiß auch nicht ob das in ... Ja, es ist schon Jahre her.

00:56:01: Ich weiß auch gar nicht, ob das Lego Serious Play fällt.

00:56:04: Aber es war total spannend!

00:56:06: Wir hatten auch unter den Abteilungsleitern ein Seminar Und jeder hat so ein kleines Päckchen von Lego bekommen

00:56:15: Mit einer

00:56:18: Ente drinnen mit allen Teilen für eine Ente.

00:56:20: Wir mussten an Rücken sitzen, einer hat ne Ente gebaut und man musste dem hinter einem erklären

00:56:31: wie

00:56:31: er die Teile zusammenstecken muss damit da genau die gleiche Ente hinbekommt.

00:56:37: Und wir waren, ich glaub, dreizehn Menschen oder so am Tisch und keine einzige Ente also nicht mal die vom Gegenüber aber ... Keine einzige Ente dieser Dreizehn hat ausgesehen wie eine andere.

00:56:48: Und weißt du was das an der Hintergrund

00:56:50: ist, diese Übung?

00:56:50: Ich kenne die auch als Führungssimitein und da geht es auch um das Thema Sender- und Empfängermodell.

00:56:53: Genau!

00:56:54: Was

00:56:54: sagt er einer, was empfängt der Andere?

00:56:56: Ja.

00:56:56: Und bei

00:56:56: diesem Thema auch Konfliktmanagement innerhalb von Führungskräften

00:56:59: etc.,

00:56:59: total spannende Übungen.

00:57:01: Es ist

00:57:01: so interessant gewesen,

00:57:02: gell?!

00:57:03: Wie kommunizierst Du welche Infos?

00:57:05: während vielleicht nur gut gewesen, wenn mitgegangen... Total krass!

00:57:08: Das ist total spannend, diese Projekte, die kenn ich auch für mich ganz

00:57:11: kurzartig.

00:57:12: Und in diesen Workshops kommt ganz viel Emotion hoch und da sind wir wieder bei diesem Thema, das mag ich total.

00:57:17: Ich mag es total wenn man gegenüber... Wir kennen uns im Zweifelsfall gar nicht aber plötzlich so viel Offenheit hat da loszulassen und das passiert eben bei Lego.

00:57:29: die einzelnen Bauphasen werden dann auch mit Musik unterstützt wo's dann echt deep wird.

00:57:36: Das mag ich und passt einfach irgendwie zu mir.

00:57:40: Ich hab das mit Führungskräften tatsächlich von der Stadt München mal gemacht.

00:57:44: Da war ich für eine lange Keynote, neunzehn Minuten oder so und da seien wir das aber ewig lang... Boah, was mache ich mit denen?

00:57:51: Ich will die hinter dem Ofen hervorlocken und da habe ich im Vorfeld unter alle Stühle so eine Lego Window Bag geklebt.

00:57:58: Und hab dann in irgendeinem Punkt gesagt... So!

00:58:00: Jetzt fassen wir alle mal, nehmen wir unsere Hand hoch und fassen alle mal mit der Hand unter den Stuhl und dann ein großes Oh!

00:58:06: Wir

00:58:07: saßen lauter Führungskräfte aufm Fußboden weil sie keinen Tisch hatten und haben auf ihrem eigenen Stuhll angefangen ihr Legomodell zu bauen.

00:58:15: Da kannst du schon schöne Sachen mitmachen.

00:58:17: Und noch ab und zu wieder zum Kind werden, um wirklich mal der Kreativität freien Lauf zu lassen?

00:58:23: Ich glaube das schadet uns allen gar nicht so sehr oder?

00:58:27: Das lernen wir mit unseren Kindern.

00:58:29: eigentlich sind die unsere größten Vorbilder.

00:58:31: ja dieses auch im Moment zu leben also wirklich nicht zu überlegen was morgen alles noch gemacht werden muss und auf welchen Termin wir morgen keinen Bock haben sondern heute zu leben jetzt im moment unsere Tochter die in Perfektion zum vierhundertsten Mal ihr Schnuffeltuch nimmt und mit ihm spielt.

00:58:50: Das ist so

00:58:51: toll!

00:58:52: Weißt du was ich total lustig finde, wenn ich zuzuhöre?

00:58:55: Ich glaube wir haben schon lange kein Podcast mehr aufgenommen wo wir so eine

00:58:58: breite...

00:58:59: Es war eine große Bandbreite, ein

00:59:01: Themenbesteller.

00:59:03: Vom Kindkrieg über Adoption hin zum Buch, hin zu Serious Play Wahnsinn!

00:59:08: Ja und das waren aber nur die letzten Eure zwei Jahre?

00:59:14: Und da waren lange nicht alles.

00:59:17: Aber ihr habt es jetzt gerade schon erwähnt... Die Tochter wartet ja im Kids Club auf Papa und Papi.

00:59:24: Es kamen aber keine,

00:59:26: weil sie schreiend

00:59:27: irgendwie hier war.

00:59:29: Krass, krass.

00:59:30: Aber sie ist eh ein ganz cooles Baby.

00:59:32: Sie ist schon ... Ein Anfänger-Baby.

00:59:33: Ich glaub, die ist happy, wenn sich jemand mit ihr beschäftigt

00:59:36: und?

00:59:36: Mein Mann hat es gesagt, wenn wir es hier in einem Zutrauen dann den kompetenten Menschen die bei euch in der Kinderbetreuung sitzen.

00:59:45: Ich

00:59:45: kann mich loslassen aber bei euch weiß ich da ist sie im besten Händen und daher geliebt mir das total

00:59:50: gut.

00:59:51: Die liebe Astrid und die EZD schauen gerade auf eure Maus.

00:59:55: Ich war ja vorhin auch mit hinten und das muss sich jetzt einfach noch kurz teilen weil Ich hab so mitgefiebert.

01:00:02: Ihr habt erzählt, ihr seht schon ab und zu auch bei Oma oder ... Ja?

01:00:06: Es ist nicht ganz das erste Mal, dass man es ja aus den Händen gibt aber trotzdem das erste mal so richtig ...

01:00:10: Unbekannte Menschen!

01:00:12: Genau die man vielleicht noch nicht persönlich jetzt lange kennt.

01:00:15: Total!

01:00:15: Und ich habe gerade echt fast weinen müssen, weil's so emotional war dahinten und stelle ich mir nicht leicht vor Total schön.

01:00:24: Ich

01:00:24: hab gedacht, mein Mann schafft das nicht und er hat sofort gesagt ja klar...

01:00:28: Der Ursprungsplan war ja dass sie auch heute bei uns mit im Raum ist und plötzlich während wir telefoniert haben an der Christiane

01:00:36: den

01:00:36: Daumen hoch.

01:00:39: Ja voll und gestern war Poolparty.

01:00:41: und da habe ich auch gesagt als ich unseren Sohn da angemeldet habe, habe ich gesagt Schapo, dass ihr unglaublich hoher Betreuungsschlüssel auf die Kinderanzahl, die dann im Pool springen.

01:00:53: Was natürlich auch wichtig ist!

01:00:55: Aber

01:00:56: Schapo

01:00:57: ... Dass ihr das macht und wie

01:01:00: ihr das

01:01:01: Macht?

01:01:02: Die Poolparty mit Pizza und unser Sohn kam völlig beflügelt, kam der da wieder raus.

01:01:08: Also ganz toll.

01:01:09: Vielen,

01:01:10: vielen Dank.

01:01:11: Einfach noch für

01:01:13: unsere Tochter viele Jahre länger.

01:01:15: Ja stimmt!

01:01:17: Der große ist schon acht und bald neun und jetzt haben wir wieder einige Jahre die es bevorsteht.

01:01:25: Vielleicht haben wir dann auch nicht so lange es gibt?

01:01:27: Dann kommen wir wieder als Opa und Opie.

01:01:29: Ach,

01:01:30: stimmt.

01:01:33: Okay, daran wollen wir noch nicht denken ... Wie schätzt ihr euch jetzt selber?

01:01:38: Eins seid ihr so strenge Schwiegereltern dann

01:01:41: die ... Ja, ich hab gesagt, wenn das

01:01:43: losgeht...

01:01:44: Wenn es los geht, habe ich gesagt, als es klingelt ist der hier Lukas da

01:01:49: und

01:01:49: habe gesagt, erst mal Lebenslauf!

01:01:51: Was machen die Eltern?

01:01:53: Welcher Background ist da irgendwie?

01:01:56: Ich glaube, dass wir uns ist einfach wichtig.

01:02:00: Dass unser Sohn oder Tochter einen Menschen kennenlernt den sie selber lieben und erst mal egal was dahinter steckt.

01:02:15: Das ist jetzt so leicht gesagt und wir wissen alle das man natürlich da schielt.

01:02:18: aber ich glaube, Das

01:02:23: sagen alle.

01:02:24: Jetzt hast du schon die Hände verschränkt?

01:02:27: Ich glaube, dass ihr richtig cool sein werdet!

01:02:30: Die beiden dürfen sich ja noch ein bisschen gedulden mit den Daten aber vielleicht sind der zukünftige, die zukünftig ist schon da irgendwo im Kitzklub unterwegs.

01:02:40: Wer weiß?

01:02:41: Wer

01:02:41: weiß?!

01:02:42: Vielleicht lernen sie gerade jemandem kennen Solange

01:02:47: unser Sohn kommt und sagt, ich habe einen neuen Freund.

01:02:49: Und ich frage, wie heißt er denn?

01:02:50: Ja weiß ich nicht.

01:02:53: Ich glaube solang kann mir entspannen.

01:02:54: Dauert noch!

01:02:56: Lieber Christian, lieber Björn vielen, vielen Dank dass ihr uns wieder ein so ehrliches, einen ehrlichen Einblick gegeben habt in euer Leben.

01:03:05: Uns wieder so schön abgeholt habt.

01:03:07: dazu ja wir freuen uns immer wenn ihr bei uns seid und ich freue mich schon auf die vielen Updates die hoffentlich noch kommen.

01:03:15: Dankeschön, dass ihr so ehrlich wart.

01:03:17: Danke, dass wir hier sein durften und wieder über diverse Themen sprechen kommen.

01:03:20: Und sehr gerne!

01:03:21: Und

01:03:21: vor allen Dingen danke auch, dass Ihr – das kann man einfach auch mal sagen – es hören ja vielleicht auch andere gleichgeschäftliche Pärchen, dass man bei Euch im Haus einfach immer das Gefühl hat, egal welche Konstitutionen, egal ob zwei Männern oder Frauen allein erzielt wie auch immer.

01:03:35: Man immer das Gefühle hat, man ist willkommen und es macht überhaupt keine Unterschiede in welcher Konstruktion sondern man ist einfach hier so herzlich aufgenommen.

01:03:41: Und dafür liebe ich, lieben wir euch einfach natürlich von

01:03:45: der Herzen.

01:03:46: Kleiner Tipp, wenn zwei Männer kommen...

01:03:51: Die schlappen!

01:03:51: ...tut auch zwei Männer-Bade-Schlappen in der Größe

01:03:55: aufs Zimmer.

01:03:55: Ich wusste es.

01:03:56: Es sei dir, wann seid ihr

01:03:57: eingereist?

01:03:58: vor zwei Tagen und ich hatte noch die Nacht davor?

01:04:01: Habe ich denn euch

01:04:02: gedacht?!

01:04:03: Klingt jetzt wieder creepig, aber ich habe an euch gedacht und wusste wir hatten das Heber schon mal.

01:04:09: Dachte mir es.

01:04:09: okay ein Uhr früh ist jetzt auch blöd wenn ich den Kollegen schreibe bitte legt die Schlappen rein.

01:04:16: Aber

01:04:16: ich hatte das im Kopf.

01:04:18: vielleicht beim nächsten Mal.

01:04:19: Ich wünsche

01:04:20: dir erst mal Mann, dass sie die Darm-Schlappe tragen.

01:04:21: Die passen nicht bei deinem Kleinen Füßchen oder?

01:04:24: Und auch der Damenwarte Mantel.

01:04:26: Das ist jetzt der Moment.

01:04:27: Ich sage mal Tschüss!

01:04:29: Aber bevor wir Tschüss sagen, wir haben noch was vergessen.

01:04:34: Wir dürfen ja noch ein Buch verlosen oder?

01:04:38: Stimmt!

01:04:40: Was man dafür tun muss, das musst du sagen.

01:04:42: Darf.

01:04:44: Was man damit

01:04:45: tun darf... Wir verlosen am besten zwei Bücher.

01:04:49: Verlosen

01:04:49: wir zwei?

01:04:50: Pass auf,

01:04:51: jetzt pass auf.

01:04:53: Wir haben drei Bücher also gibt es einfach alle drei Büchern.

01:04:58: Träume passen in keine Schublade.

01:05:00: Dann unser Kochbuch, weil auch zwei Männer können

01:05:03: kochen

01:05:04: und das neue Buch von Christian.

01:05:05: Da haben wir drei Bücher!

01:05:07: Ja dann legen wir... Ich bin nicht überfordert.

01:05:10: Dann legen wir dreimal zwei Übernachtungen mit drauf.

01:05:15: Dann haben wir Drei Hauptgewinne Oder?

01:05:18: Und verlosen wir dann gemeinsam.

01:05:20: Ich würde jetzt einfach mal so ins Blaue sagen, Gewinnspielbedingungen stehen in einem separaten Insta-Real und wir verlosen jeweils ein Buch... ...und zwei Übernachtungen in einem Familux-Ressort der Wahl oder?

01:05:33: Mega!

01:05:34: Der war sogar!

01:05:36: Ich glaube, so ein großes Gewinnspiel hat man schon lange nicht mehr aber...

01:05:40: Wer da nicht mitmacht ist echt selber schuld.

01:05:42: Da musst

01:05:42: du ja gar nicht lange darüber nachdenken also.

01:05:44: Nee, definitiv nicht.

01:05:47: Es ist ja ein schöner Abschluss jetzt, oder?

01:05:49: Wir haben cooles Gewinnspiel.

01:05:50: Wir haben coole Podcasts!

01:05:52: Ihr könnt wieder in den hoffentlich coolen Urlaub starten und... Gibt's

01:05:58: Mittagessen.

01:05:59: Stimmt.

01:05:59: Endlich wieder essen.

01:06:02: Vielen Dank ihr beide bis zum nächsten Mal.

01:06:06: Tschüss!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.